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Aktion über das Polkappenschmelzen

Der Co2-Ausstoß war im Jahr 2010 so hoch wie noch nie und kaum jemand hat darüber gesprochen. Das Thema Atomausstieg stand auf der Agenda der Medien und Gesellschaft viel höher weshalb die dramatischen Zahlen nicht wahrgenommen wurden. Auch der Bau neuer Kohlekraftwerke, der nun klammheimlich hinter verschlossener Tür vorangetrieben wird, trägt dazu bei dass wir das 2-Grad Ziel vermutlich nciht erreichen werden.

Die Grüne Jugend Hersfeld-Rotenburg hat deshalb dagegen eine Aktion gestartet unter dem Motto: “Hilfe mein Eis schmilzt”. Ein Planschbecken und ein Eisbär hat das Schmelzen der Polkappen verdeutlicht.

   

   

Bad Hersfeld will bis 2020 “100% erneuerbar” werden

Lesenswerter Artikel über das Ziel von Bad Hersfeld, bis 2020 100% erneuerbar zu werden. Hier der komplette Artikel.

Schon heute steht die Kreisstadt im Bereich der erneuerbaren Energien überdurchschnittlich gut da


Kann Bad Hersfeld “100 Prozent erneuerbar” werden? Wenn ja, wann und wie? Und welche Kosten entstehen für Investoren, Stadt oder Stadtwerke? Welche Preise für Strom und auch Wärme lassen sich für die Bürgerinnen und Bürger als Endkunden daraus ableiten? Welche innovativen Projekte können im Versorgungsgebiet der Stadtwerke realisiert werden? Und in welcher Form muss das Versorgungsnetz der Stadtwerke angepasst werden?

Das sind zentrale Fragen, die die Stadtverordnetenversammlung einstimmig der Kreisstadt am 7. Oktober 2010 als Auftrag an die Stadtverwaltung und die Stadtwerke formuliert hat. Der Magistrat hat im Januar 2011 ebenfalls einstimmig auf Vorschlag der Verwaltung die K.Group München mit der Erstellung eines umsetzungsorientierten Konzeptes beauftragt.

Ziel ist es, zu ermitteln, ob und in welcher Form Bad Hersfeld seine Energie bis 2020 eigenständig ökologisch produzieren lassen kann. Schon heute steht Bad Hersfeld im bundesdeutschen Durchschnitt im Bereich der erneuerbaren Energien überdurchschnittlich gut da, dies verdeutlichen die beiden oben gezeigten Grafiken.

Die K.GROUP wurde 1998 als Beratungsgesellschaft mit dem Schwerpunkt Energiewirtschaft in München gegründet und kann auf langjährige Erfahrung in den Bereichen der strategischen Planung und ökonomisch tragfähigen Umsetzung zurückgreifen.

Der erste Schritt ist die Ermittlung des Ist-Zustandes: Wo und in welchen Bereichen werden bereits erneuerbare Energien eingesetzt? Hier finden bspw. die etwa 200 Klein- und Großanlagen im Bereich der Photovoltaik Eingang sowie die beiden Wasserkraftwerke an der Fulda, die Eichmühle und das Kraftwerk der Stadtwerke.

Hiernach wird unter Berücksichtigung der bereits bestehenden Energieeffizienzstrategien im privaten, unternehmerischen und öffentlichen Bereich sowie des demografischen Wandels der künftige Energiebedarf für Bad Hersfeld ermittelt. Im letzten Schritt erfolgt die Darstellung, wo und in welchen Bereichen Anlagen für erneuerbare Energien ökonomisch, ökologisch und auch stadtplanerisch sinnvoll errichtet werden können oder bspw. auch in welchen Räumen Unternehmen eine gemeinsame Energieversorgung einrichten könnten.

Die Kreisstadt Bad Hersfeld erhält im Idealfall konkrete Plandarstellungen, bspw. Solar- und Wärmeatlanten, die praktische Beratungs- und Informationsgrundlage für zukünftige Investitionen der Stadt, der Stadtwerke oder Dritter sind. K.Group formuliert einen zeitlichen Fahrplan bis 2020, 2030 oder 2050. Wichtig sind für die Kreisstadt und die Stadtwerke die Darstellung der Möglichkeiten für die nächsten 10 Jahre.

Die Konzeption wird in enger Zusammenarbeit zwischen Stadtwerken, Stadtverwaltung (hier insbesondere den Fachbereichen Technische Verwaltung und Technische Dienste sowie dem Immobilienmanagement), der naturkraft-region und dem Auftragnehmer durchgeführt. Für die Erarbeitung von konkreten Projekten wird ab Mitte des Jahres auch die Öffentlichkeit und die Stadtpolitik in ein moderiertes Verfahren “eingespannt”, um frühzeitig vorhandene Ideen und Wünsche mit in die Konzeption einzubeziehen. Die Bürgerbeteiligung dient auch dem Zweck, allen Beteiligten die Machbarkeit sowie die möglicherweise schwierigen Schritte dahin transparent zu machen. Wer jedoch bereits heute gute Ideen im Kopf hat, sollte nicht zögern oder warten: Der Klimaschutzbeauftragte der Kreisstadt nimmt gerne die ersten Anregungen entgegen!

 

Quelle: Kreisstadt und Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH

Mein ökologischer Fußabdruck

Hier könnt ihr euren ökologischen Fußabdruck ausrechnen:

http://www.wwf.ch/de/tun/tipps_fur_den_alltag/footprint_wwf_schweiz

Dieser zeigt euch, wie viele Erden wir brauchen , wenn jeder so leben würde wie du.

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