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PM der GJH: Giessen bleibt bunt!

Für den 16. Juli ruft das Bündnis „Giessen bleibt bunt – Gemeinsam gegen Nazis“ zu einem friedlichen Fest in der Innenstadt von Giessen auf, um gegen eine geplante NPD- Demonstration zu protestieren. „Die Protestform, wie sie das Bündnis plant, setzt auf Info-Stände, kulturelle Beiträge und verschiedene Aktionsformen, die wir als Grüne Jugend Hessen gerne unterstützen und begleiten werden“, so Sandra Knorr für den Landesvorstand der Grünen Jugend Hessen. Mit friedlichen Protesten und Aktionen will man darauf aufmerksam machen, dass in unserer Gesellschaft kein Platz für Nazis ist. Die Grüne Jugend Hessen selbst beteiligt sich ebenfalls an dem Bündnis und dem Fest. „Wir haben gemeinsam mit der Partei Bündnis 90/Die Grünen einen Stand an den „Drei Schwätzern“ im Seltersweg. Wir wollen mit Flyern die Leute über den Rechtsextremismus aufklären. Wer Interesse hat oder uns helfen will, kann gerne ab 11 Uhr an unserem Stand vorbei kommen“, so Malte Eiff, Sprecher der Grünen Jugend Giessen.

Nicht nur Giessen, sondern ganz Hessen soll bunt bleiben. „Wir wollen in Hessen und in Deutschland eine kulturelle Vielfalt, eine offene Weltgesellschaft und den gegenseitigen Respekt zwischen den Menschen.“, erklärt Alexander Unrath, der kulturpolitische Sprecher des Landesvorstandes der Grünen Jugend Hessen, und fährt fort: „Die kulturelle Vielseitigkeit in der Gesellschaft hat uns erst den Wohlstand nach Hessen und Deutschland gebracht“. Gerade an diesem Tag wollen wir nochmal verdeutlichen, dass Nazis mit ihrer plumpen Hetze und ihrer beschränkten Weltanschauung keinen Platz in Hessen oder sonstwo haben.

Jetzt Abschalten!

Grüne Jugend fährt zur Anti-Atom-Demo nach Berlin

Verschiedene Gruppierungen quer durch die Gesellschaft haben zu einer Anti-Atom-Großdemonstration am 18. September 2010 ab 13.00 Uhr auf dem Gelände vor dem Reichstag in Berlin aufgerufen. Auch die Grüne Jugend im Landkreis Hersfeld-Rotenburg fährt mit dem Bus dorthin und wirbt um die Teilnahme möglichst vieler Menschen aller Altersgruppen aus unserer Region. Je nach Teilnehmerzahl liegen die Gesamtkosten für Hin- und Rückfahrt zwischen 15 und 30 Euro. „Wir müssen diese letzte Gelegenheit nutzen, um der Regierung und Bundeskanzlerin Merkel klarzumachen, dass die breite Bevölkerung am beschlossenen Atomausstieg festhält und keine Laufzeitverlängerung will“, so Laura Mühlhausen, Nicole Müller und Kaya Kinkel vom Kreisvorstand der Grünen Jugend. „Daher zählt jeder einzelne Teilnehmer!“ Um eine bequeme und kostengünstige Anreise anbieten zu können, bittet die Grüne Jugend alle an der Teilnahme Interessierten, sich unverbindlich bis spätestens dem 09. September unter (01511 / 27 87 771) oder per Mail an gj-hef-rof@gmx.de zu melden. Abfahrtsorte werden Bad Hersfeld und Bebra sein, die genaue Startzeit wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Rückfahrt wird nach Ende der Abschlusskundgebung zwischen 18:00 und 19:00 Uhr angestrebt.

Die Macht der großen Vier brechen

„Die geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke blockiert den Ausbau erneuerbarer Energien, da unflexible Kraftwerksmonster keinen Platz mehr in einer modernen Energielandschaft haben. Investitionen, die im Vertrauen auf den Atomausstieg in moderne Technologien gemacht wurden, werden durch die Laufzeitverlängerung gefährdet. Das geht zu Lasten kleinerer kommunaler Energieversorger, die die Zeichen der Zeit längst erkannt haben und moderne Spitzenlastkraftwerke planen und bauen, mit denen erneuerbarer Strom hervorragend harmoniert.“ Heißt es in der Mitteilung der Grünen Jugend weiter. „Eine Kostensenkung zugunsten der Verbraucher wird es nicht geben, solange die vier Energieriesen ihre Absprachen treffen und durchsetzen können.“

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