Grüne Jugend HEF-ROF kickt für gute Arbeit

von links: Lorenz, Thilo, Marc, Inga, André, Moritz, Markus, Anna, Jana und Franzi

Die GJ Hef-Rof beteiligte sich am vergangenen Samstag, dem 20. August am Fußballturnier „Kicken für gute Arbeit“ des DGB in Heimboldshausen.

Ein erfolgreicher Ausgang des Turniers war zunächst jedoch arg gefährdet, denn die ursprünglich eingeplanten Mitspieler vom Stadtjugendring Bad Hersfeld fanden den Weg zum Sportplatz auf Grund organisatorischer Probleme an diesem Tag leider nicht. Glücklicherweise war die DGB-Jugend über ein paar zusätzliche Fußballer und Fußballerinnen froh, sodass wir gemeinsam als spontane Spiel- gemeinschaft ins Turnier starteten. Nachdem die Vorrunde in einem Feld aus 6 Mannschaften überstanden wurde, konnten sich Gewerkschafts- und Grüne Jugend im Halbfinale im Elfmeterschießen gegen die Obersuhler Ortsgruppe der IG BCE durchsetzen. Im Finale musste man sich schließlich den ehrgeizigen Azubis der Firma Frimo aus Sontra geschlagen geben, sodass am Ende ein hervorragender zweiter Platz zu verbuchen war. Dieser durfte nach der Siegerehrung mit Sektdusche und Ehrenrunde in Stadionmanier natürlich auch ordentlich gefeiert werden. So erlebten wir einen sportlichen und spaßigen Tag mit vielen netten, jungen engagierten Menschen und werden im nächsten Jahr gern wieder für gute Arbeit in unserem Kreis dabei sein.

 

Aktion über das Polkappenschmelzen

Der Co2-Ausstoß war im Jahr 2010 so hoch wie noch nie und kaum jemand hat darüber gesprochen. Das Thema Atomausstieg stand auf der Agenda der Medien und Gesellschaft viel höher weshalb die dramatischen Zahlen nicht wahrgenommen wurden. Auch der Bau neuer Kohlekraftwerke, der nun klammheimlich hinter verschlossener Tür vorangetrieben wird, trägt dazu bei dass wir das 2-Grad Ziel vermutlich nciht erreichen werden.

Die Grüne Jugend Hersfeld-Rotenburg hat deshalb dagegen eine Aktion gestartet unter dem Motto: “Hilfe mein Eis schmilzt”. Ein Planschbecken und ein Eisbär hat das Schmelzen der Polkappen verdeutlicht.

   

   

Mitmachen!

Die Grüne Jugend Hersfeld-Rotenburg freut sich über alle Interessierten, jungen Menschen aus dem Kreis diesich am politischen Geschehen beteiligen wollen und bei der Grünen Jugend mitmachen wollen. Neben inhaltlicher Arbeit und der Beschäftigung mit aktuellen Themen wollen wir vor auch durch kreative Aktionen auf die Missstände in unserer Gesellschaft hinweisen. Kontaktiert uns einfach wenn ihr mitmachen wollt:

Schreibt und eine Mail (mail@gj-hef-rof.de), besucht uns auf Facebook oder kommt einfach zu unseren Treffen vorbei  – wir freuen uns auf euch!

PM der GJH: Giessen bleibt bunt!

Für den 16. Juli ruft das Bündnis „Giessen bleibt bunt – Gemeinsam gegen Nazis“ zu einem friedlichen Fest in der Innenstadt von Giessen auf, um gegen eine geplante NPD- Demonstration zu protestieren. „Die Protestform, wie sie das Bündnis plant, setzt auf Info-Stände, kulturelle Beiträge und verschiedene Aktionsformen, die wir als Grüne Jugend Hessen gerne unterstützen und begleiten werden“, so Sandra Knorr für den Landesvorstand der Grünen Jugend Hessen. Mit friedlichen Protesten und Aktionen will man darauf aufmerksam machen, dass in unserer Gesellschaft kein Platz für Nazis ist. Die Grüne Jugend Hessen selbst beteiligt sich ebenfalls an dem Bündnis und dem Fest. „Wir haben gemeinsam mit der Partei Bündnis 90/Die Grünen einen Stand an den „Drei Schwätzern“ im Seltersweg. Wir wollen mit Flyern die Leute über den Rechtsextremismus aufklären. Wer Interesse hat oder uns helfen will, kann gerne ab 11 Uhr an unserem Stand vorbei kommen“, so Malte Eiff, Sprecher der Grünen Jugend Giessen.

Nicht nur Giessen, sondern ganz Hessen soll bunt bleiben. „Wir wollen in Hessen und in Deutschland eine kulturelle Vielfalt, eine offene Weltgesellschaft und den gegenseitigen Respekt zwischen den Menschen.“, erklärt Alexander Unrath, der kulturpolitische Sprecher des Landesvorstandes der Grünen Jugend Hessen, und fährt fort: „Die kulturelle Vielseitigkeit in der Gesellschaft hat uns erst den Wohlstand nach Hessen und Deutschland gebracht“. Gerade an diesem Tag wollen wir nochmal verdeutlichen, dass Nazis mit ihrer plumpen Hetze und ihrer beschränkten Weltanschauung keinen Platz in Hessen oder sonstwo haben.

Pressemitteilung der Grünen Jugend Hessen

Grüne Jugend Hessen wählt neuen Vorstand- Grundsatzdiskussion im kommenden Jahr

 

Der Aufwind der GRÜNEN macht sich auch bei der Grünen Jugend Hessen (GJH) bemerkbar. Mit vielen neuen und alten Mitgliedern aus ganz Hessen wurde am Wochenende ein neuer Landesvorstand gewählt, sowie die Eckpunkte der inhaltlichen Arbeit für dieses Jahr abgestimmt. Als neue Landesvorsitzende wurde Kaya Kinkel (Kreis Hersfeld-Rotenburg) gewählt und folgt somit Ouasima Chami. Benjamin Weiß (Kreis Groß-Gerau) wurde in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt. Die Nachfolge von Tobias Terhaar tritt Philip Reuber (Main-Taunus Kreis) an und ist somit der neue Landesschatzmeister. Ebenfalls wurde Lysanne Dobranz (Kreis Limburg-Weilburg) als frauenpolitische Sprecherin bestätigt. Der Siebenköpfige Vorstand wird durch die Beisitzerinnen Sandra Knorr (Kreis Limburg-Weilburg) und Eva Reckhard (Main-Taunus-Kreis), sowie dem Beisitzer Alexander Unrath (Kreis Hochtaunus) vervollständigt.

Lysanne Dobranz, Kaya Kinkel, Philip Reuber, Benjamin Weiß, Alexander Unrath und Eva Reckhardt (v.l.n.r.) Auf dem Bild fehlt: Sandra Knorr

 

 

Besonders die inhaltliche Themen standen am Sonntag im Mittelpunkt: So wurde auf Antrag des Landesvorstandes beschlossen, das Grundsatzprogramm der GJH aus dem Jahr 2004 in den kommenden Monaten zu überarbeiten. „Die GJH hat im April ihr 20jähriges Bestehen gefeiert und sich besonders in den letzten Jahren weiterentwickelt. Bei dem Überarbeiten des Grundsatzprogramms wollen wir die vielen neuen Mitglieder aktiv in den Prozess einbinden um damit die GJH für die kommenden Landtags- und Bundestagswahlen aktuell zu positionieren. Während der vielen erfolgreichen Wahlkämpfe der letzten vier Jahren blieb nicht viel Zeit für inhaltliche Arbeit. Dies soll sich jetzt ändern“, so Benjamin Weiß.

Weiterhin wurde das Ziel beschlossen, für mehr Vielfalt in der Mitgliedschaft zu sorgen. „Wie alle Jugendorganisationen haben auch wir das Problem, dass überwiegend junge Menschen bei uns aktiv sind, die aus dem Elternhaus ein Grundinteresse an Politik mitgebracht haben. Das möchten wir ändern und durch eine langfristig angelegte Kampagne Jugendliche aus allen Bildungsschichten ansprechen“, fügt Kaya Kinkel hinzu.

Der neue Landesvorstand ist erfreut über die steigende Anzahl der politikinteressierten Jugendlichen, die offensichtlich ebenfalls nicht mit der Politik der Landes- und Bundesregierung zufrieden sind. Die Grüne Jugend Hessen bietet jungen Menschen bis 30 Jahren eine Grüne Alternative, da sie für ganzheitliche Betrachtung und Lösungen gesellschaftlicher Probleme steht, die Verbindung zwischen Ökologie und Ökonomie in den Mittelpunkt rückt und dadurch die Werte vieler junger Menschen widerspiegelt.

Bad Hersfeld will bis 2020 “100% erneuerbar” werden

Lesenswerter Artikel über das Ziel von Bad Hersfeld, bis 2020 100% erneuerbar zu werden. Hier der komplette Artikel.

Schon heute steht die Kreisstadt im Bereich der erneuerbaren Energien überdurchschnittlich gut da


Kann Bad Hersfeld “100 Prozent erneuerbar” werden? Wenn ja, wann und wie? Und welche Kosten entstehen für Investoren, Stadt oder Stadtwerke? Welche Preise für Strom und auch Wärme lassen sich für die Bürgerinnen und Bürger als Endkunden daraus ableiten? Welche innovativen Projekte können im Versorgungsgebiet der Stadtwerke realisiert werden? Und in welcher Form muss das Versorgungsnetz der Stadtwerke angepasst werden?

Das sind zentrale Fragen, die die Stadtverordnetenversammlung einstimmig der Kreisstadt am 7. Oktober 2010 als Auftrag an die Stadtverwaltung und die Stadtwerke formuliert hat. Der Magistrat hat im Januar 2011 ebenfalls einstimmig auf Vorschlag der Verwaltung die K.Group München mit der Erstellung eines umsetzungsorientierten Konzeptes beauftragt.

Ziel ist es, zu ermitteln, ob und in welcher Form Bad Hersfeld seine Energie bis 2020 eigenständig ökologisch produzieren lassen kann. Schon heute steht Bad Hersfeld im bundesdeutschen Durchschnitt im Bereich der erneuerbaren Energien überdurchschnittlich gut da, dies verdeutlichen die beiden oben gezeigten Grafiken.

Die K.GROUP wurde 1998 als Beratungsgesellschaft mit dem Schwerpunkt Energiewirtschaft in München gegründet und kann auf langjährige Erfahrung in den Bereichen der strategischen Planung und ökonomisch tragfähigen Umsetzung zurückgreifen.

Der erste Schritt ist die Ermittlung des Ist-Zustandes: Wo und in welchen Bereichen werden bereits erneuerbare Energien eingesetzt? Hier finden bspw. die etwa 200 Klein- und Großanlagen im Bereich der Photovoltaik Eingang sowie die beiden Wasserkraftwerke an der Fulda, die Eichmühle und das Kraftwerk der Stadtwerke.

Hiernach wird unter Berücksichtigung der bereits bestehenden Energieeffizienzstrategien im privaten, unternehmerischen und öffentlichen Bereich sowie des demografischen Wandels der künftige Energiebedarf für Bad Hersfeld ermittelt. Im letzten Schritt erfolgt die Darstellung, wo und in welchen Bereichen Anlagen für erneuerbare Energien ökonomisch, ökologisch und auch stadtplanerisch sinnvoll errichtet werden können oder bspw. auch in welchen Räumen Unternehmen eine gemeinsame Energieversorgung einrichten könnten.

Die Kreisstadt Bad Hersfeld erhält im Idealfall konkrete Plandarstellungen, bspw. Solar- und Wärmeatlanten, die praktische Beratungs- und Informationsgrundlage für zukünftige Investitionen der Stadt, der Stadtwerke oder Dritter sind. K.Group formuliert einen zeitlichen Fahrplan bis 2020, 2030 oder 2050. Wichtig sind für die Kreisstadt und die Stadtwerke die Darstellung der Möglichkeiten für die nächsten 10 Jahre.

Die Konzeption wird in enger Zusammenarbeit zwischen Stadtwerken, Stadtverwaltung (hier insbesondere den Fachbereichen Technische Verwaltung und Technische Dienste sowie dem Immobilienmanagement), der naturkraft-region und dem Auftragnehmer durchgeführt. Für die Erarbeitung von konkreten Projekten wird ab Mitte des Jahres auch die Öffentlichkeit und die Stadtpolitik in ein moderiertes Verfahren “eingespannt”, um frühzeitig vorhandene Ideen und Wünsche mit in die Konzeption einzubeziehen. Die Bürgerbeteiligung dient auch dem Zweck, allen Beteiligten die Machbarkeit sowie die möglicherweise schwierigen Schritte dahin transparent zu machen. Wer jedoch bereits heute gute Ideen im Kopf hat, sollte nicht zögern oder warten: Der Klimaschutzbeauftragte der Kreisstadt nimmt gerne die ersten Anregungen entgegen!

 

Quelle: Kreisstadt und Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH

Grüne Jugend in Biblis

Am Ostermontag waren überall in Deutschland Großdemos gegen Atomkraft angekündigt. Die Demos standen ganz im Zeichen von t25, also dem 25. Jahrestages des schrecklichen Ereignisses in Tschernobyl, darüber hinaus wurden auch den Opfern in Japan gedacht.

Von Bebra und Bad Hersfeld fuhr ein Bus und brachte über 50 Menschen aus unserem Kreis nach Biblis. Die Veranstalter gehen von 15.000 Demonstranten aus, gefühlt waren es mind. 40.000 denn die Innenstadt von Biblis war irgendwann undurchquerbar.

Wir hoffen, dass durch die zahlreichen Demos ein Zeichen gegen Atomkraft gesetzt wurde und die Bundesregierung ambitioniert über den Atomausstieg nachdenkt! Besonders Biblis, welches zu den ältesten AKWs in ganz Deutschland gehört, darf nach dem Moratorium nicht wieder ans Netz gehen!

Fazit des Kommunalwahlkampfs

Das war der erste Kommunalwahlkampf der relativ neu gegründeten Grünen Jugend Hersfeld-Rotenburg und er lief spitze! Neben unseren Aktionen “Deine Hand gegen Rassismus” und dem Atomdosenwerfen (was leider nach Japan aktueller war als uns lieb war), hat uns besonders gefreut dass das Team der Grünen Jugend Hessen (GJH) am letzten Samstag zur Unterstützung in Bad Hersfeld vorbeikam. Mit der Unterstützung aus Südhessen konnten wir viele PassantInnen für die Frauenkampagne gewinnen, bei der junge Frauen ihre Wünsche auf ein Plakat schreiben konnten. Die Ergebnisse seht ihr auf den Fotos.

Außerdem haben wir festgestellt, dass Straßenwahlkampf wirklich ein Kampf um jede Stimme ist. Deshalb war es nicht genug nur Flyer zu verteilen sondern wir haben mit vielen Menschen längere Gespräche geführt. Ein schönes Ergebnis ist, wenn man Menschen am Ende eines Gesprächs von Grünen Ideen überzeugen konnte und das ist uns oft gelungen.

Grün Rockt! Wahlparty mit Tarek

Die Party mit Tarek Al-Wazir am 4. März in der Stadthalle Bad Hersfeld war ein voller Erfolg: 200 Menschen kamen um sich über Grüne Inhalte zu informieren, mit den KandidatInnen zu sprechen und um den Vortrag von Tarek Al-Wazir zu hören.
Im Foyer waren verschiedene Stände von Organisationen und Initiativen im Kreis aufgebaut, was auch sehr gut ankam. Dort präsentierte sich beispielsweise der Eine-Welt Laden, der FC Inter oder die Initiative “Donnerstag: Veggy-Day”. Auch die Grüne Jugend hatte ihren Stand dort aufgebaut.

Besonders gefreut hat uns, dass sehr viele junge Menschen da waren denen es auch gut gefallen hat. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass wir anstatt langatmige Reden und Vorträge auf persönlichen Kontakt und Live-Musik von der Band “41 Degree” gesetzt haben.
Hier der Nachbericht in der Hersfelder Zeitung.

 

 

 

Straßenwahlkampf in Bad Hersfeld

Auch am 12. März war die Grüne Jugend unterwegs, um für die Kommunalwahl am 27. März zu werben und besonders junge Menschen zum wählen gehen zu überzeugen.

Besonders unser “Anti-Atom-Dosenwerfen” war durch den Hintergrund der drohenden Katastrophe in Japan aktueller,  als wir uns das gewünscht haben.

Insgesamt hatten wir viele tolle Gespräche und durch das sonnige Wetter hat der Vormittag in Bad Hersfeld gleich doppelt Spaß gemacht. Grün Rockt!!

Danke an Ole Richter (www.olerichter.com) für die tollen Bilder :-)

 

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